Den Löffel zu schwingen hält gesund

Wer regelmäßig selbst kocht, ernährt sich gleichzeitig gesünder.

Dies wiesen die Forscher der John Hopkins University in Baltimore in den USA in ihrer Studie nach, welche das Ernährungsverhalten von rund 9500 Erwachsenen ab 20 Jahren untersuchten.

Das Ergebnis:

Diejenigen, die 6 – 7 mal in der Woche selbst gekocht haben, verzehrten signifikant weniger Kalorien, Zucker und Fett im Vergleich zu Personen, welche  höchstens einmal in der Woche für sich selbst gekocht haben.

Viel-Kocher suchten seltener ein Fast-Food-Restaurant auf.

Betrug die Arbeitszeit mehr als 35 Stunden, wurde weniger selbst gekocht.

Mögliche Begründungen:

Wer selbst kocht, kann Einfluss auf Zutaten und Portionsgrößen nehmen.

Die Verwendung von frischen Lebensmitteln können die Geschmacksvorlieben verändern, so dass Fastfood geschmacklich nicht mehr attraktiv ist.

Die Auseinandersetzung mit der Zubereitung von Lebensmitteln kann das Bewusstsein für die eigene Ernährungsweise verbessern.

Fertigprodukte & Fastfood enthalten oftmals mehr Kalorien, Fett und Zucker als frisch gekochtes Essen. Natürlich kommt es darauf an, welche Gerichte gekocht werden.


Fakt ist:
Wer selbst kocht, kann Einfluss auf die Zubereitung und die Zutaten nehmen und sich dadurch gesünder ernähren.

Schwingt den Kochlöffel

Somit schwingt kräftig den Kochlöffel in der Küche, wenn ihr etwas für eure Gesundheit tun möchtet. Einige einfache und schnelle Rezepte findet ihr unter fast-cooking.

» Los geht’s! «

[Image courtesy of foto76 at FreeDigitalPhotos.net]

 

One-Pot Tortellini

ein Gericht – ein Topf – vier Zutaten

Dieses Rezept lässt sich sowohl in der kleinen Büroküche, als auch zuhause als Feierabend-Leckerei schnell zubereiten. Mit Hilfe der Tortellini aus der Kühltheke, ist die Kochzeit sehr gering und zusätzlich können sie direkt zusammen mit dem Gemüse gegart werden.

Lauch-Tortellini

 

Zutaten_Tortellini

1. Den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Den Topf mit etwas Öl (vorzugsweise Rapsöl) erhitzen und den Lauch darin kurz andünsten.

2. Nach etwa drei Minuten die Milch und die Sahne zu dem Lauch geben, etwas salzen und aufkochen lassen. Die Tortellini hinzu geben und vier Minuten lang in der Soße kochen lassen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer genießen.

» Guten Appetit «

Lauch-Tortellini

smartes Fertigprodukt: Tortellini

Italienische Wunderwaffe gegen Zeitmangel in der Mittagspause

Tortellini

Im Handel sind Tortellini mit verschiedensten Füllungen in der Kühltheke (frisch) oder im üblichem Nudelregal (getrocknet) erhältlich. Produkte aus der Kühltheke haben folgende Vorteile gegenüber den getrockneten Produkten:

+ kürzere Kochdauer (ca. 4 Minuten)

+ Tortellini sind größer und beinhalten mehr Füllung

+ die Füllung schmeckt intensiver

+ enthalten weniger Konservierungsstoffe

 als einziger Nachteil lässt sich eine geringere Haltbarkeit aufführen.

Ich persönlich bevorzuge vegetarische Füllungen, denn sie sind dem natürlichen Geschmack der Zutaten ähnlicher und schmecken dadurch frisch. Zudem ähnelt die Konsistenz der fleischhaltigen Füllungen oftmals kaum der natürlichen Fleischkonsistenz.

Ist die Füllung geschmackvoll und intensiv, reicht lediglich eine einfache Soße mit etwas Gemüse für eine leckere und nährstoffreiche Mahlzeit aus. Natürlich lässt sich für alle Fleischliebhaber dazu auch gut Fleisch kombinieren (z.B. Hähnchenbrust, Putengeschnetzeltes, Speck).

Das Produkt lässt sich sogar in der ≈ Mikrowelle ≈ garen: dazu Kirschtomaten-Hälften und etwas Frischkäse mit den Tortellini vermischen und nach der Packungsanleitung erwärmen. Nach nur fünf Minuten zum entspannten schlemmen bereit.

Tiefkühlprodukte beinhalten oft gleichzeitig eine schmackhafte Soße. Dadurch enthalten sie einen höheren Anteil an Konservierungsstoffen und zusätzlichen Zutaten, welche die Konsistenz beim Garen verbessern sollen. Aufwerten lassen sich diese Produkte lediglich durch frisches Gemüse. Dadurch kann der Nährstoffgehalt zwar erhöht werden, die Zusatzstoffe hingegen sind jedoch trotzdem enthalten.

Aus den frischen Tortellini lässt sich in weniger als 15 Minuten mit wenigen Zutaten ein leckeres Gericht (zum Beispiel-Rezept) auch in einer kleinen Büroküche zubereiten.


Gründe mit frischen Tortellini aus dem Kühlregal zu kochen:

schnell

einfach

Zubereitung in nur einer Pfanne

hält lange satt

lässt sich mit verschiedenen Lebensmitteln und Soßen kombinieren


 

Chiasamen

Kleine Samen – Starke Wirkung?

Die kleinen schwarz weißen Samen wurden bereits von den Mayas als Grundnahrungs- und Heilmittel verwendet. Der Name scheint auch Programm zu sein, denn übersetzt bedeutet er „Stark“ / „Kraft“.

Chiasamen

Doch was ist so besonders an den Samen?

Sie liefern, neben vielen wertvollen Nährstoffen, pro 15 g Samen 5g Ballaststoffe. Damit macht jedes Gericht, welches Chiasamen enthält, satt und kann den Heißhunger vermeiden. Zudem können die Ballaststoffe eine gesunde Verdauung unterstützen.

Der traditionell zubereitete „Iskiate“ – ein Drink mit  Chiasamen – ist besonders durch seinen hohen Eiweißgehalt für Sportler interessant.


Für den Powerdrink:

Ein Glas Wasser + 1 ½ TL Chiasamen + Saft einer ½ Zitrone + Honig nach Belieben

Mindestens 10 Minuten ziehen lassen und am besten vor dem Sport genießen.


Die geschmacksneutralen Chiasamen scheinen viel mit unseren heimischen Leinsamen gemeinsam zu haben. Doch sie liefern mehr Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und sind länger haltbar (bis zu mehreren Jahren). Im Gegensatz zu den Chiasamen müssen Leinsamen geschrotet werden, um die Nährstoffe aufnehmen zu können.

Aufgrund des notwendigen trockenen Klimas, werden die Samen in Südamerika und mittlerweile auch in Südasien und Australien angebaut. Umweltauswirkungen, welche durch den Transport nach Europa entstehen, sollten bei der Kaufentscheidung jedoch nicht vernachlässigt werden.

In Flüssigkeit quellen sie innerhalb von zehn Minuten zu einem festen „Gel“ und lassen sich somit vielfältig einsetzen: Joghurt, Müsli, Pudding, Smoothie, Ei-Ersatz, Marmelade u.v.m.

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WICHTIG!                                                                                  

Um eine optimale Wirkung der Ballaststoffe und Aufnahme der Nährstoffe sicherzustellen, sollte nach dem Verzehr ausreichend getrunken werden.   Pro Tag sollten nicht mehr als 15 g Samen verzehrt werden.

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Quellen:

http://www.aid.de/verbraucher/trends_chiasamen.php (Zugriff am 31.08.2015)

› http://www.davert.de/aktuelles/chia-wertvolle-samen-der-maya

(Zugriff am 31.08.2015)

› http://www.projekt-gesund-leben.de/2014/01/chia-samen-und-leinsamen-im-vergleich/

(Zugriff am 31.08.2015)

› Auge M. (2015): „Chiasamen in der Ernährungsberatung“, Ernährung im Fokus, Ausgabe 01-02 2015