grün, grün, grün sind alle… Kräuter

Kräuter sind nicht nur zum Kochen da…

Zum Verfeinern und Garnieren, werden Kräuter oft in gekochten Gerichten verwendet. Die folgenden vier Kräuter können viele Gerichte verfeinern und sind meine persönlichen Favoriten.

kräuter

In kleinen Töpfchen angepflanzt sind sie in vielen Supermärkten erhältlich. Der Vorteil ist, dass die Kräuter bei guter Pflege immer wieder nachwachsen (Kresse ausgenommen). Die zeitaufwendige Pflege ist dabei gleichzeitig ein Nachteil. Eine gute Alternative sind Tiefkühl-Kräuter: Sie halten lange, benötigen nur wenig Platz in der Küche und sind bereits klein gehackt.

Doch die sattgrünen Kräuter können noch viel mehr. Sie werden viel zu selten frisch verzehrt! In kalten Mahlzeiten eingesetzt, entfalten sie ihren ätherischen Duft und einzigartigen Geschmack noch intensiver. Sie können jedenm Salat, Wrap, Brot und Brötchen eine besondere Note verleihen.


Mein absoluter Favorit:

Weichkäse mit Basilikum


Basilikum Weichkäse

Es scheint simpel zu sein, aber die Wirkung ist erstaunlich. Diese Kombination entstand, wie jede gute Erfindung, durch ein zufälliges Experiment in der Küche. Die große Auswahl an Kräutern ermöglicht viele interessante Kombinationen und neue Geschmackserlebnisse. Mit etwas Experimentierfreude und Neugierde findest du bestimmt auch deinen persönlichen Favorit.

» Viel Spaß beim Experimentieren «

Rustikale Pilzpfanne zum Dippen

Fingerfood statt Abendbrot

Dieses Rezept scheint auf dem ersten Blick simpel zu sein. Doch dank der Schlichtheit wird der Geschmack jeder einzelnen Zutat hervorgehoben. Besonders für Pilzliebhaber ist dieses Rezept ein wahrer Genuss. Wem das Fleisch fehlt,der kann Speckwürfel zusammen mit den Pilzen anbraten. Ich persönlich genieße lieber den puren Geschmack der leckeren Champignons.

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Der Pilzdipp kann direkt aus der Pfanne verzehrt werden, was zusätzlich eine große Zeitersparnis beim Spülen ist. Auch das gesellige Schlemmen mit Gästen aus einer großen Pfanne ist immer wieder ein Highlight.

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Mein Tipp: 

Kein Baguette zur Hand oder für eine Person zu viel?

Einfach ein Brötchen in Scheiben schneiden.


 Zutaten_Pilzdipp

1. Mit einem Küchentuch die Champignons von Schmutz befreien und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden.

2. Die Champignons mit etwas Öl in einer Pfanne bei hoher Hitze braun anbraten. Danach die Zwiebeln dazu geben und bei geringerer Hitze kurz andünsten.

3. Anschließend Cremé Fraiche zu den Pilzen geben, Kräuter (z.B. Petersilie & Lauch) mit einer Schere hineinschneiden und zum Schluss salzen & pfeffern.

» Guten Appetit «

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Avocado-Tomaten-Brötchen

Wurst… Käse… eintönig?!

Avocado und Tomate sind eine perfekte Kombination die eine Geschmacksexplosion garantiert. Die Avocado liefert wertvolle Fette und hält zusammen mit dem Vollkornbrötchen lange satt. Dieser Lunch ist somit perfekt für eine entspannte Mittagspause, um danach wieder gemäß dem Motto „work hard“ durchzustarten.

avocado-tomaten-brötchen

Avocado verfärbt sich, ähnlich wie ein Apfel, beim Aufschneiden nach gewisser Zeit braun. Dies kann ebenfalls durch etwas Zitronensaft auf der Schnittstelle verhindert werden. Wenn der Kern zusammen mit der aufgeschnittenen Frucht gelagert wird, erzielt das den gleichen Effekt mit weniger Aufwand.

Zutaten_Avocado_Tomate

 


Drei schnelle Schritte zum Verarbeiten der Avocado:

♦ Avocado halbieren und ggf. den Kern entfernen 

   (Messer in den Kern rammen und herausdrehen)

♦ mit dem Messer in die Avocadohälfte längs Linien einschneiden

♦ mit Hilfe eines Löffels das Avocadofleisch von der Schale befreien

Avocado schneidenAvocado schneiden 2Avocado schneiden 3

(die Schritte funktionieren bei der dunklen Sorte mit fester Schale am besten)


1. Die Avocado und die Tomate in Scheiben schneiden und eine Brötchenhälfte mit Frischkäse bestreichen.

2. Die Tomaten- und Avocadoscheiben auf das Brötchen legen und gut salzen und pfeffern.

» Guten Appetit «

avocado-tomaten-brötchen 3

Leichte kalte Suppe

Mit Leichtigkeit in das Wochenende starten

Der Tag war stressig, das Wochenende bahnt sich an –  jetzt bei einem Glas Wein entspannen. Nicht ohne diese leichte kalte Suppe. Sie erfrischt mit ihrer Kühle und bringt durch die Schärfe der Radieschen die Sinne in Schwung.

Radieschensuppe

Zutaten_kalte suppe


Mein Tipp:

Frisch gemahlener Pfeffer hat einen intensiven Geschmack und verleiht der Suppe das gewisse Etwas. Den Schnittlauch nehme ich zu einem Bund zusammen und schneide ihn mit einer Küchenschere in feine Röllchen – das geht oft schneller als mit dem Messer.


1. Die Radieschen säubern, Erde und Schmutz abwaschen und in feine Scheiben schneiden. Den Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen hacken oder mit der Schere schneiden.

2. Alle Zutaten in eine Schale geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz ziehen lassen. Dazu passt ein leckeres Baguette mit Kräuterbutter.

« Guten Appetit »

Kuchen im Glas

Spontanes Verlangen nach hausgemachtem Kuchen? Hier ist die Lösung!

Um einen Kuchen zu backen benötigt man vor allem Zeit. Zudem ist ein ganzer Kuchen oftmals zu viel und schmeck schnell nicht mehr frisch.


Mein Tipp:

Kuchen im Glas haltbar machen


Am besten eignen sich Rührkuchen für das Backen im Glas. Indem der Teig im offenen Glas gebacken und mit dem Deckel im heißen Zustand verschlossen wird, ist der Kuchen ca. 4-6 Wochen haltbar. Vor dem Backen sollten jedoch die verwendeten Gläser etwa. 4 Minuten im kochenden Wasser sterilisiert und luftgetrocknet werden. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Gläsern:

klassisches Weck-Glas & Einmachgläser mit Schraubdeckel

Für eine kleine Portion zum Kaffee eignen sich Gläser mit 200 ml Volumen. Der Kuchen kann dabei aus dem Glas gestürzt oder direkt aus dem Glas verzehrt werden (weniger zum Spülen). Zum Stürzen sind Formen, welche sich zur Öffnung hin verengen, nicht geeignet (siehe in meinem Beispiel das Weckglas).

Küchlein mit Heidelbeeren im Glas

Kuchen_Glas Kuchen_Glas

Zutaten_kuchen_Im-glas

1. Gläser wie oben beschrieben sterilisieren, mit Öl einfetten und mit etwas Mehl oder Mandelblättern einstreuen.

2. Butter, Zucker und Zitronensaft cremig rühren und danach Eier einzeln dazu geben.

3.  Mehl, Backpulver und Stärke (wenn möglich gesiebt) unter die Masse rühren und die Heidelbeeren vorsichtig unterheben.

4. Die Gläser zu 2/3 mit dem Teig befüllen und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. (Den Ofen nicht vorheizen, damit der Kuchen nicht zu schnell aufgeht.)

5. Die Deckel mit kochendem Wasser übergießen, Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort verschließen.

»Guten Appetit«

Kuchen_Glas 2.3